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3D-Scanner

In der Abteilung Maschinenbau wurde 2009 ein 3D-Scanner angeschafft. Neben einer der Kernkompetenzen unserer Abteilung, dem 3D-CAD, ist dies ebenfalls eine Know-How-Erweiterung auf neuestem Stand der Technik.

 

3D Scannen als innovativer Qualitäts- und Entwicklungsbaustein

Bei den immer komplexer werdenden Geometrien durch die neuen Möglichkeiten in der Konstruktion und Fertigung ist es wesentlich auch die Ergebnisse einwandfrei prüfen zu können. Daher ist es wichtig, durch geeignete Mittel wie dem 3D Scannen eine räumliche (100%ige) Kontrolle der Fertigungstoleranzen mittels „Best-Fit-Verfahren“ zwischen CAD-Daten und Fertigteil bewerkstelligen zu können. 

Andererseits können bestehende Produkte für einen Redesign-Prozess, ohne vorhandene CAD-Daten, rasch und unkompliziert in die 3D-Welt importiert werden.

 

Anschließend kann die digitale Umgestaltung erfolgen und eventuell mit unserer FDM-Maschine (3D-Drucker) gleich wieder als Prototyp ausgegeben werden.

 

 

 

Funktionsweise:

Der 3D-Scanner (Atos2) arbeitet mit 2 Kameras und einem Projektor.

Durch mehrere Aufnahmen und Zusammensetzen der Einzelbilder mittels aufgeklebter Referenzpunkte entsteht eine Punktewolke mit Richtungsvektor.

Dieses Ergebnis kann wieder für ein Rapid-Prototypingverfahren zu einem STL-Teil umgewandelt werden oder in ein CAD System direkt importiert werden. Die bessere Lösung erreichen wir jedoch durch eine Flächenrückführung und anschließende Umwandlung in einen 3D-Teil um darauf weitere Konstruktionsschritte aufzubauen.

Mit dieser Anschaffung ist es uns gelungen die nun vollständige Prozesskette für die Entwicklerinnen und Entwickler bereitzustellen. Dadurch wird eine Ausbildung am neuesten Stand der Technik ermöglicht.