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Abendschule

Höhere Lehranstalt für Berufstätige
Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik

Schulbeginn ist jeweils der erste Montag im September, 17:05 Uhr
Unverbindliche Anmeldungen können im Sekretariat der Schule (Tel. 02742/75051-0), in der Zeit von 8 bis 12 Uhr, vorgenommen werden.

Diese Fachrichtung ist für alle leistungsorientierten Facharbeiter mit einer technischen Lehrabschlussprüfung (z.B. Monteure, Schlosser, Installateure, Schweißer, alle Arten von Mechanikern des Maschinenbaues und der Stark- und Schwachstromtechnik, Werkzeugmacher, etc.) gedacht.
Der Fachausdruck "Automatisierungstechnik", der für die Kombination aus den vielfältigen Fertigungstechniken und der Elektrotechnik steht, ist in letzter Zeit durch den Begriff Mechatronik ergänzt worden.
Wesentliche Wissensgebiete sind die Fertigungstechniken (Drehen, Fräsen, Erodieren, Formen, Gießen, Extrudieren, Sintern, Schweißen, Tiefziehen, Stanzen, Lasern, etc.), die Verfahren der Steuer- und Regelungstechnik für Maschinen und Anlagen der Fertigungs- und Prozessautomatisierung (z.B. flexible Fertigungszellen) und qualitätssichernde Werkstoffprüfungen.
Alle jene, die auf Bildung mit fächerverbindender Breitenqualifikation setzen, haben bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Darüber hinaus gilt Weiterbildung als der Erfolgsfaktor schlechthin.

Die Ausbildungsdauer beträgt vier Jahre und endet mit der Reife- und Diplomprüfung.
Mit dieser Matura werden mehrere Berechtigungen erworben:

  1. Nach dreijähriger, facheinschlägiger Praxis kann jeder Absolvent die Standesbezeichnung "Ingenieur" tragen
  2. Anerkennung der Reife- und Diplomprüfung in allen EU-Ländern

    Der Abschluss wird nach dem OECD-Klassifikationssystem ISCED-97 in 5B eingestuft

  3. Studienberechtigung für sämtliche Universitäten aller EU-Länder

Der Besuch der Abendschule ist kostenlos. Die Schulbücher werden im Rahmen der Schulbuchaktion zur Verfügung gestellt. Der Unterricht findet jeweils von Montag bis Donnerstag von 17:05 bis 21:50 Uhr statt.
Für Studenten ohne facheinschlägiger Lehre erfolgt am Freitag ein fachpraktischer Unterricht. Die gesamte Ausbildung umfasst 184 Semesterwochenstunden (plus 6 Wochenstunden Fachpraxis).

 
Damit umfasst die Ausbildung mehr als 20 Wochenstunden und kann vom AMS mit dem Fachkräftestipendium gefördert werden.